Standortanalyse
In der Immobilienprüfung variieren die Erfolgsfaktoren je nach Wohnimmobilienart. Grundlegende Elemente sind die Standortanalyse, die Bewertung des Bauträgers sowie die Einbindung einer qualifizierten Hausverwaltung.
Zusätzlich sind das Energiekonzept und die Nachhaltigkeit des jeweiligen Objekts wesentliche Aspekte, die zunehmend in den Fokus rücken und eine differenzierte Betrachtung verdienen.
01
Standortanalyse
1.1
Makrostandort
Die Makrostandortanalyse von Immobilien umfasst zentrale Faktoren wie Historie und Kultur, die das Image und die Attraktivität einer Region prägen. Die Wirtschaftsstruktur beeinflusst Arbeitsplätze und Einkommen, während die Wohnungsnachfrage und Wohnungsmieten Hinweise auf den Marktbedarf geben. Die Wohneigentumsquote zeigt das Verhältnis von Miet- zu Eigentumswohnungen, und die Siedlungsstruktur gibt Aufschluss über die räumliche Anordnung und Dichte der Bebauung, die für Investitionen entscheidend ist.
1.2
Mikrostandort
Die Standortanalyse des Mikrostandorts einer Immobilie umfasst wesentliche Kriterien: Eine gut ausgebaute Infrastruktur sowie Naherholungsgebiete steigern die Attraktivität des Wohnorts. Eine optimale Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die Nähe zu Arbeitgebern verbessern die Mobilität und verkürzen Pendelzeiten. Die Bevölkerungsstruktur gibt Aufschluss über die soziale Zusammensetzung, während Wohnortqualität, Wohnungsangebot und Wohnungskaufpreise entscheidende Faktoren für die Lebensqualität und Investitionsentscheidung darstellen.